22. Juli 2025
Rückblicke reizen dazu, den Vergleich mit der Gegenwart anzustellen. Und aus der Geschichte kann man ja lernen – wenn man will. Auch wenn manche gezwungen sind, sie zu wiederholen, weil sie sich nicht an die Vergangenheit erinnern können oder wollen. Der ab morgen folgende Ausschnitt aus der Vorchdorfer Geschichte jedenfalls soll ebenso interessant wie unterhaltsam erinnern.

Titelblatt der Broschüre „Erinnerungen an eine Kultur in Vorchdorf“
„Guten Morgen Vorchdorf“ sollte ein Weckruf sein. Der Kulturverein mit dem Gockel im Logo stellte der vielfältigen traditionellen Kultur im Ort Importe aus aller Welt und aus allen Richtungen an die Seite. Verbunden war damit der Anspruch, etwas zu etablieren, das heute „Diversität“ genannt wird und zur Auseinandersetzung verführen sollte. Dabei suchten die Aktiven stets auch die Verbindung zu bestehenden Gruppen.
Erinnerungen an eine Kultur in Vorchdorf, so lautete der Titel einer selbstverfassten Broschüre, die nach der Auflösung der Initiative die Highlights und Tiefpunkte, Erkenntnisse, Vergeblichkeiten, Erinnernswertes und mehr auf den Punkt brachte. Sie wurde nie veröffentlicht. Das wird in den kommenden Wochen in loser Folge unter dem Titel „Sommerspecial“ nachgeholt.
