9. September 2025
Aus einer Laune heraus, so sagt Karl Danninger, ist in der Fundgrube in der Bahnhofstraße eine – wie soll man es nennen? – Installation entstanden, deren stille Sinnfälligkeit zu nachdenklicher Betrachtung einlädt.

Einladung zu Wildwochen? Gehörnte Aufstellung? Es bleibt offen.
Absichtlich vage sind zwei kalligraphisch gestaltete Schrifttafeln gehalten, die dem zehnsitzig behirschten Sesselkreis vorschlagsweise eine Deutung zuraunen – mehr aber noch dem in der Mitte platzierten beringten Stein: Erleuchtung soll er nämlich bringen, heißt es da. Doch je öfter die Bitte wiederholt wird, desto unentzifferbarer die Inschrift.
Doch keine voreiligen Schlüsse! Jede Ähnlichkeit mit lebenden wie abgelebten Personen sei zufällig und unbeabsichtigt, warnt die andere Inschrift, ebenso roh und schlicht gerahmt. Es bleibt also ein Rätsel, das zu lösen dem individuellen Verständnis obliegt. Es handelt sich jedenfalls um einen ebenso eindrücklichen wie ausgefallenen Beitrag zum örtlichen Leben.

Die Bitte an den Stein der Weisen

Keine voreiligen Schlüsse, bitte!

eine gelungene Darstellung mit vielen Auslegungsmöglichkeiten
meine Interpretation
der Hirsch – sprunghaft, gejagt
das Geweih – verteidigt das Gehirn, die Gedankenwelt
Solution – (anthropomorph dargestellt)
DIE GEDANKEN
HEUTE GEHETZT
MORGEN VERNETZT
soweit die Kritik an der AGI (=artificial-general-intelligence)
Top Beitrag.