UPDATE 17.12.25:
Eine beachtliche Entwicklung ist hinsichtlich der Gesprächsbereitschaft auf Ebene der Gemeindepolitik zu verzeichnen. Der Austausch von Argumenten auf unserer Kommentarseite wird nun auf direkter persönlicher Ebene fortgesetzt. Der entsprechende redaktionelle Hinweis steht unter „Antworten“ mit heutigem Datum.
13. Dezember 2025
Am Abend des 9. Dezember hat die Vorchdorfer ÖVP ihren Gemeinderat Matthias Traunbauer zum neuen Vize-Bürgermeister gewählt. Die Einladung des INVO.reports zu einem Antrittsgespräch hat er ohne Zögern oder Bedenkzeit angenommen. Wir haben ihn nach seinen Zielen und Vorhaben befragt – und noch einigem mehr.
Auch wenn es absehbar war, der Zeitpunkt für eine Neuausrichtung der ÖVP Vorchdorf war dann doch etwas überraschend. Mit der Veröffentlichung der Tagesordnung des letzten Gemeinderats stand fest, dass Vize-Bürgermeisterin Margit Kriechbaum ihr Amt zurücklegen wird. Bereits am Tag darauf wurde mit Matthias Traunbauer (36) der Nachfolger präsentiert.
Kein Amtsbonus: Mitterlehner bleibt bis 2027
Die scheidende Vize-Bürgermeisterin Margit Kriechbaum hat bereits vor zwei Jahren intern Gespräche angestoßen, damit sich die ÖVP frühzeitig mit der Aufstellung für die Wahl 2027 beschäftigt. Neben der Option, dass Bürgermeister Johann Mitterlehner in eine zweite Amtsperiode geht, waren neben Matthias Traunbauer noch weitere bekannte Mandatare im Gespräch. Mit Traunbauer setzt man jetzt aber auf eine deutliche Verjüngung.
Es sei wie bei einer Unternehmensübergabe, vergleicht Matthias Traunbauer die Herausforderungen. Da wie dort müsse sich ein Nachfolger unter möglichst wenig Zeitdruck gut einarbeiten können. „Wir wollen mit diesem Schritt vermeiden, kurz vor der Wahl 2027 einen Kandidaten aus dem Hut zaubern zu müssen, dem wir das Bürgermeisteramt dann halt zutrauen“, erklärt er das Vorgehen. Jetzt habe er die Chance, rasch auf den Wissensstand seiner Vorgängerin zu kommen. Damit sieht er sich bestens gerüstet, um in zwei Jahren als Bürgermeisterkandidat in die Wahlen zu gehen.
Definitiv nicht geplant ist aber, dass Mitterlehner als amtierender Bürgermeister sein Amt vorzeitig aufgibt. Sein Verständnis ist, dass er für sechs Jahre gewählt wurde und dementsprechend sein Mandat erfüllen möchte – auch wenn damit der sogenannte „Amtsbonus“ für den neuen Spitzenkandidaten wegfällt.
„Wir brauchen einen Koffer voller neuer Ideen!“
Als Traunbauers politische Väter könnte man Roland Lohninger und später Christian Beisl bezeichnen. Der eine holte ihn als Jungunternehmer 2018 in den Wirtschaftsbund, der andere überzeugte ihn 2020 zum Schritt in die Ortspolitik – und das mitten im tatsächlich sehr heißen Wahlkampf 2021. Engagiert hat er sich aber eigentlich schon immer: Als Obmann der Landjugend, Mitglied der Marktmusik oder als Initiator der Plattlergruppe „Mit Händ und Fiaß“, wodurch er den Ort gut kennengelernt hat. „Ich wollte aber am Ortsleben nicht nur teilhaben, sondern auch etwas dazu beitragen“, beschreibt der neue Vize-Bürgermeister seinen Zugang.
Gefragt nach seinen Prioritäten und Zielen, will er sich zunächst bestmöglich einarbeiten. Dazu gehört für ihn, viele Fragen zu stellen, gut zuzuhören und sich in die laufenden Projekte einzuarbeiten. Eine vertrauensvolle Beziehung zu den Gemeindemitarbeitern ist für ihn eine Grundvoraussetzung. „Wenn die Zusammenarbeit am Gemeindeamt gut funktioniert, dann lässt sich der Ort gemeinsam weiterentwickeln“, ist er überzeugt.
Unmissverständlich ist seine Antwort auf die Frage, was sich Vorchdorf von ihm als Vize-Bürgermeister erwarten kann: neue Ideen! In der laufenden Periode habe man sich zu sehr darauf konzentriert, Projekte abzuarbeiten, die schon länger am Tisch lagen. „Jetzt braucht es einen Koffer mit neuen Ideen und Visionen“, so die klare Ansage. Seine beruflichen Erfahrungen lassen sich nicht verbergen, wenn er beispielhaft mehr grüne Lebensräume schaffen will. „So werden wir Vorchdorf lebenswert erhalten können. Wenn sich nichts verändert, dann wird sich der Lebensstandard verschlechtern“, lautet seine Ansage.
Angesichts der aktuell anstehenden Umwidmungen stellt sich die Frage, ob Vorchdorf tatsächlich immer größer werden muss. Was die Bevölkerung von aktuell rund 8000 Einwohnern angeht, sieht Traunbauer sicherlich Grenzen, die allein schon aufgrund der bestehenden Infrastruktur vorgegeben sind. Als Bürgermeister sollte man einige Jahre vorausschauen, um mit einer klaren Strategie die Richtung vorzugeben. Ein ideales Wachstum wird es wohl nicht geben; viel wichtiger ist ihm daher, dass das Zusammenleben in der Gemeinde so gut bleibt, wie es aktuell ist.
Das INKOBA-Gewerbegebiet wird seiner Überzeugung nach zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Von daher wird Vorchdorf als Wohngemeinde weiterhin sehr attraktiv sein, ist der Vize-Bürgermeister überzeugt. Im Vorstand des INKOBA-Verbandes (Anmerkung: INterKOmmunaleBetriebsAnsiedlung, ein Zusammenschluss von elf Gemeinden), vertritt mit Matthias Traunbauer ab sofort der Vize-Bürgermeister Vorchdorf als wichtigste Standortgemeinde.
„Ich will anders kommunizieren“
Als Matthias Traunbauer im Herbst 2023 zum ÖVP-Ortsparteiobmann gewählt wurde, legte er aufgrund zeitlicher Ressourcen die Funktion im Bau- und Straßenausschuss zurück. Er hat vollstes Vertrauen in die Arbeit der engagierten Ausschussmitglieder. In seiner neuen Funktion plane er zwar nicht, jede Sitzung zu besuchen, möchte sich bei wichtigen Themen aber sehr wohl vorab informieren.
Es sollte niemanden überraschen, wenn der Wahlkampf für 2027 schneller beginnt als gedacht. Ohne konkrete Zahlen zu nennen, ist eine Trendwende Traunbauers Ziel, nachdem man als ÖVP zuletzt erstmals auf unter 30 Prozent der Stimmen eingebrochen ist. Er ist allerdings überzeugt, dass sich die bestehenden Verhältnisse mit der nächsten Wahl wieder verschieben werden. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, nimmt er zum Beispiel die zuletzt wieder deutlich aktivere SPÖ durchaus sportlich.
Sein Bestreben ist zudem eine generelle Verbesserung des Gesprächsklimas – zu bestimmten Fraktionen genauso wie zum INVO.report als Ortsmedium. Ändern soll sich vor allem die Kommunikation: nicht erst dann, wenn ein Projekt fertig ist, sondern möglichst frühzeitig alle abholen und involvieren. „Auch andere Fraktionen haben gute Ideen, die im Sinne der Weiterentwicklung des Ortes aufgegriffen werden sollten. Solche Ideen haben ja nichts mit der Mandatsstärke oder der Parteifarbe zu tun“, beschreibt er sein Verständnis eines neuen Miteinanders.
Aktuell sei die Stimmung im Gemeinderat durchaus gut. Was Traunbauer sich aber wünschen würde, ist, dass Entscheidungen in den Ausschüssen dann nicht zu Gegenanträgen im Gemeinderat führen. Hier wäre aus seiner Sicht eine fraktionsübergreifende Abstimmung vorab zielführend. Zudem gäbe es auch eine Holschuld für Fraktionen und Gemeinderäte – soll heißen, dass man sich Unterlagen und Information auch „abholen“ müsse. Oftmals kommen Antworten z. B. vom Land aber extrem knapp vor den Sitzungen. Es sei also keine Böswilligkeit, wenn Unterlagen kurzfristig an die Fraktionen verschickt werden.
Kritik an Matthias Traunbauer gab es rund um den „Aktenskandal“, als er Unterlagen seines Vorredners im Gemeinderat vom Rednerpult mitgenommen hatte. „Hintnach ist man oftmals gscheiter“, gibt er unumwunden zu. Als er dann einige Wochen nach dem Vorfall telefonisch um Rückgabe ersucht wurde, waren die Notizzettel längst entsorgt. Trotzdem, rückblickend würde er sich heute anders verhalten und kommunizieren. Er habe sogar überlegt, den Vorfall in seiner Antrittsrede anzusprechen, sich dann aber lieber für den Blick in die Zukunft entschieden.
Zum Abschluss des Gesprächs stellte sich der Vize-Bürgermeister einem Wordrap – mit durchaus bemerkenswerten Antworten:
Lieblingsfarbe? Grün
Vorchdorf? Ein Ort mit irrsinnig vielen Möglichkeiten
Politik? Herausfordernd
Bürgermeister? Verantwortung
INVO.report? Gemeinsam Wege gehen
Bier oder Wein? Zuerst Bier, dann Wein
Der gebürtige Vorchdorfer Matthias Traunbauer, MSc, ist 36 Jahre jung, Unternehmer (Baumwerk GmbH), verheiratet und hat 2 Kinder. Er ist seit 2021 im Gemeinderat vertreten, seit 2023 Obmann der ÖVP Vorchdorf sowie Obmann-Stellvertreter des Wirtschaftsbundes. Im Herbst 2027 wird er sich der Wahl zum Bürgermeister der Marktgemeinde Vorchdorf stellen.


Lieber Matthias,
zunächst möchte ich dir aufrichtig zur Verantwortung gratulieren, die du als Vizebürgermeister übernommen hast. Diese Rolle ist mit Erwartungen verbunden, die man nicht einfach „mitverwaltet“, sondern tragen muss – gerade in einer Zeit, in der politische Entscheidungen komplexer und die Ausgangslagen nicht immer einfach sind.
Positiv ist mir aufgefallen, dass du im Artikel auch Themen ansprichst, die nicht bequem sind. Der Umgang mit vergangenen Vorgängen und geäußerten Einwänden zeigt zumindest das Bewusstsein, dass Zukunft nicht im luftleeren Raum entsteht. Aus meiner Sicht ist klar: Nach vorne schauen ist wichtig – echte Gestaltung gelingt aber nur dort, wo auch die Vergangenheit benannt und eingeordnet wird.
Für mich – und für die SPÖ Vorchdorf – steht außer Zweifel: Am Ende geht es nicht um persönliche Rollen oder parteipolitische Positionierungen, sondern um die langfristige Entwicklung unseres Ortes. Unterschiedliche Zugänge und Meinungen sehe ich dabei nicht als Problem, sondern als notwendige Voraussetzung für tragfähige Lösungen – vorausgesetzt, sie werden mit Respekt, Sachlichkeit und einem gemeinsamen Ziel geführt.
In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich festhalten, dass ich es sehr begrüße, wenn – wie auch von INVO.report angeregt – politische Gespräche (in diesem Fall mit Albert Sprung) abseits von Kommentarleisten geführt werden. Der öffentliche, mediale Schlagabtausch mag kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, ist aber selten der richtige Ort und schon gar nicht der richtige Zeitpunkt, um ernsthaft etwas für Vorchdorf zu bewirken. Dafür braucht es Dialog, nicht persönliche Eitelkeiten.
Gerade deshalb halte ich es für wichtig, dass wir alle Maß halten und darauf achten, jetzt nicht verfrüht in einen verbalen Wahlkampf abzurutschen. Der Weg bis 2027 ist noch ein weiter – diese Zeit sollte der Fachpolitik für Vorchdorf gehören, nicht der Inszenierung.
Ich bin jederzeit bereit, Gespräche über zentrale Zukunftsfragen gemeinsam zu führen. Nicht, um Unterschiede glattzubügeln, sondern um Lösungen zu entwickeln, die über einzelne Legislaturperioden hinaus Bestand haben. Meine Nummer hast du.
Zum Abschluss wünsche ich dir persönlich sowie allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen versöhnlichen Jahresausklang. Möge das kommende Jahr von Respekt, Dialog und einem gemeinsamen Blick auf das geprägt sein, was Vorchdorf wirklich weiterbringt.
Redaktioneller Hinweis:
Auf den Kommentar von Matthias Traunbauer vom 16.12.25 ist eine weitere Antwort von Albert Sprung hier eingegangen. Darin argumentiert Sprung ausführlich gegen Traunbauers Aussage, es habe nur einen Fall gegeben, in dem die Gemeindeaufsicht (IKD) hinsichtlich Weitergabe von Informationen nicht der Meinung des Bürgermeisters war. Wir haben diesen Kommentar nicht veröffentlicht, unter anderem weil er zum größten Teil nicht mehr auf den Inhalt des Artikels bezogen war.
Stattdessen haben wir beide Kommentatoren gebeten, sich hierzu in einem nichtöffentlichen persönlichen Gespräch auseinanderzusetzen und eventuell danach ein gemeinsames Kommuniqué zu veröffentlichen, weil wir dieses Vorgehen für einen wichtigen positiven Fortschritt im Sinne des politischen Umgangs miteinander halten.
Zu dem Gespräch haben sich Matthias Traunbauer und Albert Sprung noch am selben Tag bereit erklärt. Der INVO.report begrüßt das ausdrücklich.
Zum Vorwurf der Nicht-zur-Verfügungstellung von Unterlagen möchte ich Folgendes festhalten:
Es ist korrekt, dass die IKD seit Beginn der letzten Amtsperiode (Sept. 2021) ein einziges Mal nicht derselben Auffassung wie der Bürgermeister und die damit verbundenen MitarbeiterInnen beim Weitergeben von Informationen war. Besonders bemerkenswert finde ich, dass ich beim Interview mit dem INVO.report in keinster Weise an eine Person, eine Fraktion oder ein besonderes Vorhaben gedacht habe. Dennoch ist deine Reaktion, lieber Albert Sprung, völlig auf die Vergangenheit und die damit verbundenen „Zankereien“ fokussiert. Ich habe dabei viel mehr den Blick in die Zukunft gerichtet.
Einfach zu warten, dass vorbereitete Unterlagen von den MitarbeiterInnen der Marktgemeinde Vorchdorf zur Verfügung gestellt werden, ist nicht mein Verständnis, was als Engagement für Vorchdorf bezeichnet werden kann. Politik bedeutet für mich, aktiv zu werden, nicht die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, bis mir jemand Unterlagen liefert. Um aktiv zu werden, benötigt es innovative Ideen, auch Sichtweisen anderer verstehen wollen – das heißt noch nicht, die gleiche Meinung einnehmen zu müssen. Ohne Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft einzubringen, ohne Aufsichtsbeschwerden bei der IKD zu verfassen, ohne Druck auf Mitarbeiter auszuüben. Das ist für mich „Holschuld“, die von Respekt geprägt ist.
Weil es mir ein wirkliches Anliegen ist, dass sich die Zukunft in Vorchdorf positiv und vor allem ohne Diskussionen mit Schuldzuweisungen entwickelt, werde ich mich zu weiteren Kommentaren zu diesem Artikel nicht mehr äußern. Ich bitte um Verständnis. Selbstverständlich stehe ich aber gerne für Gespräche zur Verfügung – für alle VorchdorferInnen.
„Holschuld der Gemeinderäte?“ – Ein Ablenkungsmanöver
Wenn Vizebürgermeister Traunbauer davon spricht, Gemeinderäte hätten eine „Holschuld“, dann klingt das, als würden sich manche einfach zu wenig bemühen, Informationen zu bekommen.
Ein hübsches Narrativ – nur leider hält es dem Faktencheck nicht stand.
Denn während Traunbauer öffentlich belehrend von Holschuld spricht, stellt die Direktion für Inneres und Kommunales (IKD) unmissverständlich fest, dass Bürgermeister Johann Mitterlehner die Informationsrechte der Gemeinderäte verletzt hat.
Wörtlich heißt es:
„Die Aufsichtsbehörde kommt daher zu dem Ergebnis, dass durch Herrn Bürgermeister Johann Mitterlehner § 18a Abs. 5 Oö. GemO 1990 verletzt wurde.“
Mit anderen Worten:
Der Bürgermeister ist seiner gesetzlichen Bringschuld, angeforderte Unterlagen bereitzustellen und auszuhändigen, nicht nachgekommen.
Und genau hier wird Traunbauers „Holschuld“-Argument absurd:
Wie sollen Gemeinderäte Unterlagen „holen“, die ihnen trotz mehrfacher Anfragen nicht gegeben werden?
Wie soll man Einblick nehmen, wenn die Akten – wie von der Gemeindeaufsicht bestätigt – schlicht und einfach nicht bereitgestellt werden – obwohl die IKD ausdrücklich vorschreibt, dass genau das zu geschehen hat?
Das Schreiben der IKD dokumentiert klar, dass es wiederholte Anfragen der Fraktion gab, keine Herausgabe der Unterlagen erfolge und es gab eine amtliche Ermahnung an den Bürgermeister, künftig das Gesetz einzuhalten.
Daher drängt sich eine Frage auf, Herr Traunbauer:
Hast du das alles nicht mitbekommen? Und wo warst du, als die IKD Bürgermeister Johann Mitterlehner ermahnen musste?
Wer in einer solchen Situation von „Holschuld“ spricht, der verkennt entweder die Fakten – oder hofft, dass die Bevölkerung es tut. Und bei dieser Faktenlage mit solch einem Selbstverständis von „Holschuld“ zu sprechen, das lässt nichts Gutes für eine möglich Zukunft in Vorchdorf erahnen.
Ich würde mal sagen, dass Mitterlehner sein Amt nicht vorzeitig abgibt liegt auch an den Mehrheitsverhältnissen. Zwei Jahre vor der Wahl müsste der neue Bürgermeister mit einer Mehrheit vom Gemeinderat gewählt werden. Die dafür notwendigen Stimmen halte ich für eher unrealistisch…