Von Ananas bis Ausweichquartier – mein Vorchdorfer „Jahr“

29. Dezember 2025
Der Jahresrückblick #3 von Andrea Hahn

Auch in diesem Beitrag gibt es einen persönlichen Streifzug durch einzelne Vorkommnisse und Entwicklungen des letzten Jahres. Und eine etwas verspätete Wunschliste ans Christkind. 

🍍 Highlight Ananas-Triathlon der Wasserrettung Vorchdorf: Vitaminreiche Motivation
Nicht die Teilnahme war mein Highlight, sondern die unterstützenden, beruhigenden und motivierenden Worte vorm Bewerb – Danke, Mario! – und die Zuseherinnen* beim Bewerb, die Spaß hatten und die Teilnehmerinnen motivierten.

🔍 Überraschung SPÖ-Stellungnahme zu den „Schießübungen“: Politik mit Pulsschlag
Eine große Freude, wenn auch aus  für mich furchterregendem Anlass, war die Stellungnahme der SPÖ Vorchdorf zu den „Schießübungen“ in Vorchdorf.

  • Eine neue SPÖ-Leitung, die sich fragt: Was bewegt Vorchdorf?
  • Auf Betreiben der SPÖ – die Parteien gemeinsam im Boot, und das ohne Leck!

Das nenne ich konstruktive Politik statt Schuss ins Blaue.

🙈 Enttäuschung Bürgerfragestunde: Die große Leere
Während andere Gemeinden Bürgerbeteiligung feiern wie ein Volksfest (siehe Steiermark), herrscht bei uns eher „Stille Nacht“. Von 7873 Vorchdorferinnen fühlten sich 7871 offenbar nicht angesprochen – oder waren es tatsächlich nicht. Vielleicht lag’s am Timing? Oder am Format? Jedenfalls: Ein konstruktives Bürgerbeteiligungskonzept sieht anders aus.

🏫 Bildungscampus als Grund zur Sorge: Fix ist nix
Im Vergleich zum Schulumbau am Benediktinerstift Lambach wirkt das Projekt in Vorchdorf wie ein Puzzle ohne Bildvorlage. Ein Planungsbüro für Ausweichquartiere ist beauftragt – Container sollen Sommer 2026 kommen (angeblich). Über den eigentlichen Umbau? Schweigen im Walde. Transparenz wäre hier kein Luxus, sondern Pflicht.

🎄 Wunsch ans Christkind:
Ich wünsche mir, dass sich jemand ernsthaft um die Bedürfnisse der Vorchdorferinnen kümmert – nicht nur um die Interessen einzelner Gruppen, sondern um das Gemeinwohl. Eine kleine Wunschliste:

  • Sichere und freie Wege für alle, ob Kinder auf dem Schulweg, Seniorinnen beim Spaziergang oder Radfahrerinnen im Alltag. Klare Maßnahmen wie durchgängige Gehsteige, sichere Querungen und Radwege wären ein Anfang.
  • Wirksamer Schutz vor Bodenverbrauch, damit Grünflächen nicht verschwinden, sondern erhalten bleiben. Und bitte keine „Deals hinter vorgehaltener Hand“, sondern transparente Entscheidungen, die für alle nachvollziehbar sind.
  • Beachten, was Vorchdorferinnen wollen – was seit 2021 der Beachtung harrt.

Fazit: Zwischen Ananas und Ausweichquartier war 2025 ein Jahr voller Kontraste. 2026 darf gern mehr „gemeinsam sind wir stark“ bringen.

* alle Personen sind immer mitgemeint

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