Kasberg-Rettung? Erneute Prüfung durch externe Fachleute

29. Januar 2025

Eine Diskussion in Grünau, veranstaltet vom ORF Oberösterreich und eine mündliche Anfrage bei der heutigen Landtagssitzung: Die Frage, ob das Skigebiet Kasberg stirbt oder noch einmal gerettet wird, soll noch in diesem Quartal entscheidungsreif sein. 

Auch Landtagsabgeordneter Reinhard Ammer (Grüne) eruierte mit einer Zusatzfrage Näheres zum Zeitplan. (Foto: Screenshot Videoaufzeichnung Land Oö.)

Der SPÖ-Abegordnete Mario Haas aus Bad Goisern (SPÖ) war es, der sich mit einer mündlichen Anfrage an Tourismus-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) wandte, um zu erfahren, mit welchen Maßnahmen seines Ressorts Achleitner dazu beitragen werde, „den Kasberg“ einmal mehr zu retten. Die Betreiber haben bekanntlich geäußert, dass mit Ende dieser Saison die Aufnahme des Skigebiets in die Seilbahnholding erfolgen und eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe ermöglicht werden müsse. Anderenfalls werde das Skigebiet definitiv schließen.

Das Ergebnis im Wesentlichen: Nach einer Studie, die von den Betreibern in Auftrag gegeben wurde, werden nun externe Experten rechtliche, wirtschaftliche und technische Rahmenbedingungen unter die Lupe nehmen, um noch in diesem Quartal eine objektive Entscheidungsgrundlage an Achleitbner zu liefern. Bis dahin hängt das Damoklesschwert der Schließung weiter über dem Skigebiet. Bemerkenswert: In der ganzen Aussprache war vom Klimawandel, der das Hauptproblem eines so tief gelegenen Skigebiets darstellt, nicht die Rede.

Die gut siebenminütige Aussprache ist in der Videoaufzeichnung des Landtagssitzung unter Punkt 2 nachzuverfolgen. Außderdem gibt es eine für 30 Tage gespeicherte Aufzeichnung des Diskussionsabends in Grünau, die 55 Minuten dauert.

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