UPDATE 16.2.2026
Diskussion zur Umwidmung: Parteipolitisch höchst vermischt
Nach dem Kommentar von Andreas Sodian seitens der Roith Immobilien GmbH und einer Antwort des Beitragsautors (siehe Antworten-Link oben) hat sich nun auch die FPÖ Vorchdorf entschieden auf die Seite der Befürworter einer Umwidmung der Roith-Gründe geschlagen. Die Stellungnahme von Parteichef und Vizebürgermeister Alexander Schuster erschien heute Nachmittag auf der Facebookseite der Partei (zum Lesen Facebook-Anmeldung erforderlich) unter dem Titel „Fakten statt Polemik“ – letzteres offenbar auf den INVO.report-Kommentar vom 12. Februar bezogen.
Schuster beruft sich dabei auf eine angeblich verantwortungsvolle Bodenpolitik wegen der zustimmenden Stellungnahme aus Linz. Er bestreitet außerdem wie schon Sodian die Kosten, die durch einen Anschluss an die Ortswasserleitung entstehen würden und überrascht mit der Mitteilung, die Umwidmung in Baugebiet schütze die Flächen vor der Ansiedlung von Industrie.
SPÖ-Parteiobmann widerspricht seinem Fraktionsobmann
Neben einer dezidierten Entgegnung von Kommentar-Autor Michael Praschma sowie von Ex-Redakteur Alfred E. Neumann (er ist selbst aus dem Kellerfeld) gibt es auf der Facebookseite außerdem eine Distanzierung: Die FPÖ-Stellungnahme ist nämlich außer von Schuster auch von Gemeinderat Peter Haslinger in seiner Eigenschaft als Fraktionsobmann der SPÖ mitunterzeichnet. Die SPÖ lässt durch ihren Obmann Peter Grundner ausrichten, Haslingers Position decke sich nicht mit irgendeinem Beschluss der SPÖ, sondern sei seine Ansicht als Privatperson „oder also Freund des Investors“. Die SPÖ befinde sich in einem noch nicht abgeschlossenen Diskussionsprozess.
So gebe es bei der Frage der Wasserversorgung noch Klärungsbedarf; es müsse Transparenz gegenüber Bürgerinnen und Bürgern bestehen und die bestehenden Anrainer müssten geschützt werden. Weiter fordert Grundner „verantwortungsvollen Umgang mit Boden und Infrastruktur sowie eine faktenbasierte Entscheidungsfindung ohne persönliche oder parteipolitische Zuspitzungen“.
12. Februar 2026
Kommentar von Michael Praschma
Klimaschutz stand diesen Montag gleich zweimal prominent auf der Tagesordnung: Eine Pressekonferenz präsentierte die vor einem Monat einstimmig beschlossene Vorchdorfer Klimastrategie, und ein Vortrag vor vollen Reihen thematisierte die Rolle der Ernährung bei Klimagas-Emissionen – siehe die letzten Berichte dazu. Geredet wird also genug, und das Interesse ist auch groß. Nur bei den praktischen Entscheidungen in der Sache ziehen manche partout nicht mit.
Die Klimastrategie sei nicht nur ein Plan, sondern ein gemeinsamer Weg, hat Bürgermeister Johann Mitterlehner gesagt. Richtig! – Nur gehen sollte man ihn halt auch, und zwar konsequent. Vorchdorf tut in Sachen Ökologie gar nicht wenig, z. B. bei erneuerbaren Energien. Warum dann nicht auch da, wo man als Gemeinde einmal wirklich das Heft in der Hand hat: bei der Flächenwidmung?
Die Bebauung der Roith-Fächen ist eine Affenschande
Die Bürgermeisterpartei ÖVP hat im Oktober zusammen mit den Stimmen von FPÖ und SPÖ und gegen den Rest mehrheitlich den Grundsatzbeschluss gefasst, knapp 9000 Quadratmeter bester landwirtschaftlicher Flächen für 12 Parzellen hochpreisiger Wohnhäuser zu opfern, gut 1,5 Kilometer vom Ortskern entfernt. Ein eklatanter Verstoß gegen gleich zwei an oberster Stelle gereihter Ziele in der vom selben Gemeinderat beschlossenen Klimastrategie – nämlich Vermeidung neuer ortsferner Bebauung sowie der zunehmenden Bodenversiegelung.
Die Argumente für die vorgesehenen Umwidmung könnten nicht hanebüchener sein!
- Über die Klimastrategie sei ja erst nach jenem unseligen Grundsatzbeschluss entschieden worden. – Als hätte man nicht schon im Oktober gewusst, dass sich das eine mit dem anderen beißt. Als hätte nicht sowieso schon das örtliche Entwicklungskonzept hier gar keine Wohnbebauung vorgesehen, sondern Landwirtschaft. Als hätte nicht schon lange Einigkeit darüber geherrscht, solche neuen Wohngebiete nicht auf der grünen Wiese zuzulassen. Graue Theorie.
- Man werde als Gemeinde bei Investoren unglaubwürdig, wenn Projekte in einem so fortgeschrittenen Stadium auf einmal abgedreht werden, soll es an irgendeiner Stelle geheißen haben. – Unbeliebt vielleicht, aber nur deswegen, weil man (wer genau, das wüsste man gerne) anscheinend im Taumel der eigenen Überheblichkeit an den entscheidenden Gremien vorbei Zusicherungen gemacht hat. Unglaubwürdig wird damit in Wirklichkeit der Gemeinderat gegenüber der Bevölkerung, wenn er eine solche Mauschelei nachträglich abnickt.
Ist „Mauschelei“ nicht etwas hart? Wie anders soll denn zu erklären sein, dass die Roith Immobilien GmbH unter Führung von Andreas und Christine Sodian lange vor irgendeinem Widmungsbeschluss nicht nur die Gründe kauft und den alten Roith-Hof abreißt, sondern auch Infrastruktur legen lässt, Planungen durchführt und sogar erste Parzellen verkauft? Auf blauen Dunst hin? Auf völlig eigenes Risiko?
Sodian ist Geschäftsmann, und sein Interesse, mit Immobiliengeschäften Geld zu verdienen, ist okay. Auch der Versuch, das schnell und informell unter Dach und Fach zu bringen, vorzufühlen, vielleicht einen Deal anzubieten … alles legitim. Aber nein, nicht legitim kann sein, was seitens der Gemeinde hier passiert sein muss. So etwas wie einen Handschlag muss es gegeben haben, sonst hätte Sodian niemals so viel investiert.
Und auf die Gefahr hin, dass das Ärger gibt: Wenn der Gemeinderat endgültig über die erforderlichen Umwidmungen entscheidet, müssen die Gemeinderäte mit Nein stimmen. Jede und jeder Einzelne. Denn wer hier zustimmt, verrät die gerade erst mit Beteiligung der Bevölkerung und in ihrem Sinne vereinbarte Klimastrategie, kaum dass sie das Licht der Welt erblickt hat. Und die Namen derjenigen, die diesem – jawohl! – Frevel zustimmen, soll man sich merken. Denn solche sind Nägel am Sarg des Klimaschutzes.

Könnte es sein, dass einige Unschärfen im Kommentar von Andreas Sodian einer KI-Unterstützung geschuldet sind? Fast bekommt man das Gefühl, das läuft wie bei einem Donald aus Amerika, der seine Halbwahrheiten auch ständig wiederholt – womit sie aber nicht richtiger werden. In einem Punkt gebe ich Herrn Sodian ja recht, seine Bebauungspläne der Roith-Gründe werden das Schicksal des Planeten, wie er schreibt, tatsächlich nicht entscheiden, so bedeutsam ist die Roith Immobilien GmbH dann doch nicht. Wenn aber eh alles seine beste Ordnung und Richtigkeit hat, wieso dann so eine ausführliche Reaktion, die fast schon nach Nervosität riecht?
Ex-Kollege Michael Praschma hat in seinem Kommentar auf ein inkonsequentes Handeln der Gemeinde hingewiesen. Es stimmt, es wäre eine moralische Endstation, wenn der Gemeinderat im Dezember 2025 einstimmig (!) eine Klimastrategie, die bereits im Jahr 2024 gestartet wurde, beschließt, um Projekte wie eben jenes der Roith zukünftig zu vermeiden – nur um dann ein paar Monate später völlig Gegensätzliches zu verabschieden! Es ist schließlich nicht verboten, dass auch Politiker dazulernen und mit dem Beschluss der Klimastrategie ernsthaft Verbesserungen bewirken wollen. Freilose für laufende Verfahren waren dabei aber nicht vorgesehen.
Sodian hat recht, wenn er davon schreibt, dass knapp die Hälfte der Roith-Fläche bereits bebaubar ist, nämlich jene im Bereich des ehemaligen Gasthauses, die über die Widmung „Dorfgebiet“ (er verwendet halt den Oberbegriff „Bauland“) verfügt. Richtig, es sollen „nur“ 4200 m² „Grünland“ in „Dorfgebiet“ umwidmet werden. Vielleicht, weil das harmloser wirkt, wie wenn die gesamte Fläche von rd. 9000 m² für 12 Parzellen in „Bauland“, wie landläufig für Baugründe üblich, umgewidmet wird – damit wäre er nämlich noch näher an der Realität, die er ja einfordert. Dorfgebiet ja wohl hoffentlich nicht deshalb, damit Kleintierhaltung erlaubt ist, oder?
Die Roith-Flächen schließen tatsächlich an die Kellerfeldsiedlung an – eine Satellitensiedlungssünde von vor 30 Jahren. Wie gesagt, dazulernen ist nicht verboten, warum also einen Fehler wiederholen? Verdichten von Siedlungsgebieten in Zentrumsnähe, so wie das mit Sodians Flächen in der Brauereistraße und im Kirschnerfeld geplant ist, muss das Ziel sein. Genau dafür wurde die Klimastrategie erarbeitet! Übrigens, die Kellerfeldsiedlung ist bis heute nicht mit den lange geforderten Geh- und Radwegen versorgt. Wenn laut Sodian ein Landwirtschaftskämmerer von einer „ausreichend belastbaren öffentlichen Verkehrsanbindung spricht, so lade ich den guten Mann gerne ein, gemeinsam mit Herrn Sodian von der Fischböckau zur Roith zu spazieren oder zu radeln, je nach Kondition der Herren. Kostenloser Tipp: Warnjacke zum Überleben nicht vergessen.
Gerne lasse ich mich aufklären, was es mit der Tatsache auf sich haben soll, dass die wasserrechtliche Bewilligung für die Versorgung des Kellerfelds durch die Brauereibesitzer auslaufen soll. Der mir vorliegende Bescheid der BH Gmunden war für 25 Jahre gültig und wurde wohl verlängert, ansonst würden wir im Kellerfeld längst ohne Wasser dastehen. Ebenfalls fragwürdig (um nicht unwahr zu sagen) die Behauptung Sodians, dass „die Initiative zum Anschluss an das öffentliche Netz von einem Vertreter der Siedlung ausgegangen“ sein soll – ohne Siedlungsvertreter kann das aber nicht der Fall sein. Weder ich noch einer der befragten Nachbarn hat davon etwas gehört.
Die Roith-Parzellen werden seit gut einem halben Jahr zum Verkauf aktiv angeboten, mit 1. Jänner 2026 gab es sogar bereits eine Preiserhöhung! Wie bitte kann man ein Produkt anbieten, das es (mangels Widmung) so noch gar nicht gibt? Da denkt sich doch jeder mit ein wenig Hausverstand seinen Teil. Ob mit oder ohne Handschlag sei dahingestellt, aber den Spruch „Handerle, schacherle“ seitens eines einflussreichen Ortpolitikers zum Thema Roith & Co werde ich mir sehr lange merken. Da ich über Hausverstand verfüge, denke ich mir schon wieder meinen Teil.
Wie Herr Sodian uns wissen lässt, kann man die Bebauung der Roith-Flächen kritisch sehen – auch damit hat er recht. Denn ich tue das, aber nicht weil ich ein obergrüner Klimamönch bin, sondern weil es vor allem um die Glaubwürdigkeit von Beschlüssen des Gemeinderats und eine sinnvolle Ortsentwicklung geht!
Sehr geehrter Herr Praschma,
zu Ihrem Artikel möchte ich folgendes festhalten:
1. Über Wiesen, Wasserleitungen und andere Gewissheiten
Man muss Michael Praschma eines lassen: Er weiß, wie man große Bilder malt. Nägel am Sarg des Klimaschutzes, Frevel, Affenschande – wer hier noch Zweifel hatte, weiß nun: Auf den Roith-Flächen entscheidet sich offenbar das Schicksal des Planeten.
Schaut man etwas genauer hin, schrumpft die Apokalypse allerdings auf eine überschaubare Größe.
2. Von 9.000 auf 4.200 Quadratmeter – Details als lästige Störung
Im Kommentar ist von knapp 9.000 Quadratmetern „bester landwirtschaftlicher Flächen“ die Rede. Tatsächlich geht es um rund 4.200 Quadratmeter zusätzlicher Umwidmung; der Rest war bereits als Bauland gewidmet. Das klingt weniger dramatisch, ist aber näher an der Realität.
3. Die grüne Wiese, die keine ist
Auch die oft zitierte „grüne Wiese“ entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Fläche, die unmittelbar an bestehendes Wohngebiet anschließt und infrastrukturell angebunden ist. Keinesfalls handelt es sich um wertvolles Ackerland, sondern um eine Wiesenfläche.
In einer Stellungnahme hält der Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Mag. Franz Waldenberger, fest:
„Die Annahme wird dadurch erhärtet, dass die Grünflächen an gewidmetes und bebautes Wohngebiet unmittelbar anschließen und für eine Bebauung bestens geeignet sind. Es liegt eine Anbindung an eine ausreichend belastbare öffentliche Verkehrsanbindung und die sonstigen infrastrukturellen Einrichtungen vor. Es ist kein Grund ersichtlich, der eine Umwidmung in Wohngebiet ausschließen würde.“
4. Wasser für die Kellerfeldsiedlung – plötzlich 200.000 Euro?
Besonders kreativ wird es beim Thema Wasserversorgung der Kellerfeldsiedlung. Laut Kommentar drohe den Bewohnern eine Belastung von rund 200.000 Euro – verursacht durch das Projekt auf den Roith-Flächen.
Diese Darstellung hält einer genaueren Betrachtung allerdings nicht stand. Die genannte Summe bezieht sich auf eine allfällige theoretische Anschlussgebühr, unabhängig vom gegenständlichen Projekt. Tatsache ist vielmehr, dass die Kellerfeldsiedlung ihr Wasser derzeit über eine private Versorgung bezieht, deren wasserrechtliche Bewilligung in den kommenden Jahren ausläuft.
Die Initiative zur Klärung eines Anschlusses an das öffentliche Netz ging daher von Vertretern der Siedlung selbst aus – und zwar lange vor der Anfrage des Geschäftsführers der Roith GmbH. Die zeitliche Abfolge wird im Kommentar elegant ignoriert, vermutlich weil sie nicht ins gewünschte Narrativ passt.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es für die Wasserversorgung der Gründe einen bestehenden Brunnen gibt.
5. Der ominöse Handschlag
Besonders spannend bleibt der angebliche politische „Handschlag“.
Ich darf Ihnen versichern, dass ich dem Bürgermeister, aber auch manchem Gemeinderat schon öfter die Hand geschüttelt habe. Ihre wiederholten Unterstellungen diesbezüglich – siehe Abbruch Lindacherstraße – werden auch durch mehrmaliges Wiederholen nicht wahr.
Dass ein Unternehmer Grundstücke kauft, investiert und plant, wird als Beweis für geheime Absprachen interpretiert.
6. Klimastrategie als Allzweckkeule
Die Klimastrategie der Gemeinde wird schließlich zur moralischen Endstation erklärt. Dass der Grundsatzbeschluss zeitlich davor lag und dass sämtliche zuständigen Fachorgane keine Unvereinbarkeit erkennen, wird ausgeblendet.
Klimaschutz ist wichtig. Gerade deshalb sollte man ihn nicht für jede lokale Auseinandersetzung als rhetorische Abrissbirne verwenden.
7. Fazit
Man kann die Bebauung der Roith-Flächen kritisch sehen. Man darf darüber streiten. Man sollte dabei jedoch bei überprüfbaren Fakten bleiben und nicht jedes Infrastruktur- oder Wohnprojekt zur klimapolitischen Endzeitvision erklären.
Andreas Sodian
Geschäftsführer Roith GmbH
Sehr geehrter Herr Sodian, lieber Andreas,
da du am Anfang und am Schluss deines Kommentars im Grunde sagst, dass ich die ganze Sache viel zu hoch hänge, muss ich kurz darauf zurückkommen, wie wir uns vor rund 30 Jahren kennengelernt haben: Damals hast du als Bezirksrauchfangkehrer mir als Reporter der Salzkammergut Zeitung erklärt, warum es sehr wohl angemessen ist, jemanden wegen 1 Schilling (wenn ich mich richtig erinnere) zu klagen, den jemand von deiner Rechnung abgezogen hat – nämlich weil’s um den Grundsatz geht: Wenn das jeder täte. Und das Argument hat ja was.
Aber das muss dann halt auch gelten, wenn eine Fläche, von der man sagen kann, davon geht die Welt nicht unter, zum Wohnen gewidmet wird, die sonst landwirtschaftlich genutzt werden würde. Und ja, stimmt schon, die bestehende und die gewünschte Fläche (zusammen sehr wohl knapp 9000 Quadratmeter!) sind bzw. sollen „Dorfgebiet“ werden, und das zählt technisch zum „Bauland“, ist aber eben doch etwas anderes als „Wohngebiet“. Aber das ist ein Streit um des Kaisers Bart, denn:
Worum es geht, ist: Da stand ein Hof, umgeben von besten landwirtschaftlichen Flächen, die als Wohngebiet nicht gedacht sind. Und die für Wohnzwecke umzuwidmen (auch wenn die Widmung „Dorfgebiet“ lautet), widerspricht dem örtlichen Entwicklungskonzept und der Klimastrategie, Punkt. Daran ändert auch die Stellungnahme aus Linz nichts.
Dass daneben das Kellerfeld steht, kann ebensowenig ein Grund sein. Denn erstens war das Kellerfeld schon bei seiner Planung ein Sündenfall für die Ortsentwicklung, weil Insellage. Und zweitens dürfte dann konsequenterweise an jedem Siedlungsrand immer weiter Grünland zugepflastert werden, denn: Da ist ja schon was!
Ob das Kellerfeld am zwangsweisen Anschluss an die Ortswasserleitung vorbeikommt, weil der alte Brunnen der Roith für die geplante Roith-Siedlung verwendet werden darf – das wäre eine gute Nachricht, aber das hätte man den Kellerfeldern vielleicht schon längst sagen können. Wenn es denn sicher ist.
Zum Schluss: Nichts für ungut, ich habe eh gesagt, es ist legitim, wenn ein Unternehmer Politikerhände schüttelt. Aber es ist auch legitim, daran zu zweifeln, dass ein Unternehmer „kauft, investiert und plant“, ohne sicher zu sein, dass er eine Widmung bekommt. Und wenn (von einem „Beweis“ habe ich an keiner Stelle gesprochen!) ein Politiker so etwas ohne Beschluss des Gemeinderats verspricht, ist das eben nicht legitim. Da beißt die Maus keinen Faden ab.