UPDATE 29.3.26, 15.13 UHR
In der Zwischenzeit haben die Ortsparteiobmännder sowohl von ÖVP als auch SPÖ versichert, einen Dringlichkeitsantrag aus taktischen Gründen (s. u.) abzulehnen. Damit ist eine Umwidmung der Roith-Gründe am kommenden Dienstag mit großer Wahrscheinlichkeit auszuschließen.
29. März 2026
Bei vielen Punkten geht es ums Geld, aber auch Soziales, Sport und Bildung sind Themen der Tagesordnung. Ein Thema, das bisher dringlich erschien, steht allerdings nicht auf dem Plan. Das hat bereits Argwohn bei Betroffenen geweckt.
Sitzungsbeginn in der Kitzmantelfabrik ist am kommenden Dienstag wieder 19.30 Uhr. Die vollständige Tagesordnung umfasst 20 Punkte. Der Link zum Livestream des Gemeinderats ist HIER.
Die Punkte zu den Finanzen betreffen des Rechnungsabschluss für das Jahr 2025. Gesondert von diesen laufenden Einnahmen und Ausgaben wird auch der Jahresabschluss des Vereins zur Förderung der Infrastruktur und der Voranschlag für 2026 Thema sein. Angepasst werden – was wohl heißen wird: erhöht – sollen schließlich die Gebühren des Freibads werden.
Weitere Beschlüsse betreffen unter anderem einen neuen Pachtvertrag für die Tennisanlage des UTC Vorchdorf sowie verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Nikolaus-Lenau-Schule (Update: Dieser Punkt wurde inzwischen wieder abgesetzt.). Die drohende Umgestaltung des Autobahnkreisverkehrs wirft ihre Schatten voraus; hier soll schon einmal ein Grundstück in Feldham als „Neuplanungsgebiet“ definiert werden.
Unruhe bei den Nachbarn der geplanten Roith-Siedlung
Überraschung löste bei den Betroffenen – das sind vor allem die Bewohner:innen der benachbarten Kellerfeld-Siedlung – aus, dass wider Erwarten die endgültige Umwidmung des Roith-Areals nicht auf der Tagesordnung steht. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss liegt ja bereits vor. Dementsprechend hatten sich die Nachbarn gerüstet, zahlreich beim Gemeinderat darüber zu wachen, wer denn nun für eine Umwidmung und wer im Sinne der Klimastrategie dagegen stimmen würde. Befürchtet wird von einigen, dass das Thema per Dringlichkeitsantrag sozusagen hinterrücks auf die Tagesordnung gesetzt wird – ein Verfahren, das rechtlich und demokratiepolitisch für nicht ganz einwandfrei gehalten wird.
