Ein Vorchdorfer stellt auf der Biennale aus

20. Mai 2026

Mit einem über zwei Meter großen Bügeleisen aus Draht durch Venedig über Brücken und Gassen – auch das letzte Stück Weges zur Ausstellung im Palazzo Mora in der Lagunenstadt ist ungewöhnlich, wie überhaupt die Werke des  WireArt-Künstlers Markus Moser. 

Mit dem Bügeleisen durch Venedig – Markus Moser auf dem Weg zum Palazzo Mora

Es ist ein Symbol für die alltägliche, unbeachtete Arbeit. Genau so ein Bügeleisen benutzte meine Mutter, während sich der Rest der Familie Abends oder am Wochenende ausruhte.“ sagt Moser, wobei damit weder das Material noch die Dimension des monumentalen Stücks gemeint ist, eher die Inspiration. Und das Muster ist immer ähnlich: Aus der Tätigkeit gelernter Metallurgen und Umformer hat Markus Moser ein Element herausgenommen, das Biegen von Drähten, oft in der Stärke von Betonbewehrungen, und zur Kunstform entwickelt.

Es sind vielfach alltägliche Gegenstände, die da wie dreidimensional in Stahl gezeichnet im Raum stehen, hauptsächlich Konturen und dazwischen – Luft. Für das Bügeleisen, das neben anderen Werken bis 22. November in Venedig zu sehen ist, muss man allerdings nicht unbedingt bis nach Italien. Ein Duplikat, das Moser für eine Ausstellungseröffnung in Bad Ischl anfertigte, ist im Atelier des Künstlers in Scharnstein ausgestellt.  Mehr dazu im folgenden Video:

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