2. September 2026
Während in den USA am 30. August der „Slinky Day“ gefeiert wird, ließ man in Vorchdorf statt einer Metallfeder vor allem die Beine laufen: Beim ÖWR Goldene Ananas Triathlon (Sprint-Distanz) standen Ausdauer, Teamgeist und jede Menge Spaß im Mittelpunkt.
Bei strahlendem Wetter absolvierten über hundert Teilnehmer*innen (fast 40 Prozent Frauenanteil!) 750 Meter im Sportbecken, 25 Kilometer auf dem Rad durch Einsiedling, Seyrkam und Heitzing und schließlich 5 Kilometer durchs Ortszentrum. Die meisten Athlet*innen gaben an, sich gut bis sehr gut vorbereitet zu haben, für einige war der Name einer Staffelgruppe Programm: „Dabei sei is ois“.
Die professionelle Vorbereitung und Durchführung oblag dem Organisationsteam Mario Kramesberger, Michael Tuschek und Johannes Hörtenhuber und zahlreichen, ausgesprochen freundlichen, motivierenden und unterstützenden Helfer*innen. So zauberte zum Beispiel die akrobatische und unübersehbare Richtungsanzeige des Streckenpostens an der Weggabelung in Einsiedling vielen trotz müder Beine noch ein Lächeln ins Gesicht. Ein großes Danke an alle, die die Teilnehmer*innen entlang der Strecke anfeuerten. Das motiviert, hilft durchzuhalten und sorgt für großartige Stimmung.
Schnellster Mann war mit der Tagesbestzeit von 1:11:46 Julian Bartl, schnellste Frau Johanna Stefanits mit 1:27:24. Die Bestzeiten der Staffeln der Frauen-, Männer- und Mixed-Teams waren mit 1:34:50, 1:17:47 und 1:16:49 beachtlich. Hervorzuheben sind auch die 1:49:12 vom jüngsten Teildehmer David Kamesberger. Ein 11-jähriger Junge erbringt bei einem derartigen Bewerb im Verhältnis zu seiner Körpergröße und Muskelmasse eine sehr viel höhere körperliche Leistung als Erwachse. Und da bei der Goldenen Ananas vor allem der Mut zählt, sich an einen Triathlon heranzuwagen, durfte sich ebenfalls über eine Auszeichnung freuen, wer dafür etwas länger brauchte. Hier geht’s zur Ergebnisliste.
Fazit: Die Goldene Ananas zeigt, worum wirklich geht: nicht um Sekunden oder Platzierungen, sondern um Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und die Freude, sich einer sportlichen Herausforderung zu stellen. Ein besonderer Dank gilt dabei allen Helfer*innen, Organisator*innen und Sponsor*innen, die mit ihrem Einsatz diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben.
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