12. Februar 2026
Kommentar von Christina Maringer
Es braucht Mut, Verantwortung nicht nur zu tragen, sondern sie auch auszusprechen. Viele der Mitarbeitenden im Bezirksseniorenheim kennen diesen inneren Konflikt: funktionieren, durchhalten, weitermachen – und gleichzeitig spüren, dass es so nicht mehr geht. Jeden Tag sind sie für andere da, geben Sicherheit, Zeit und Würde weiter, oft über eigene Grenzen hinaus. Sich dennoch zu Wort zu melden, ist gelebte Verantwortung. Wer pflegt, trägt viel – und darf erwarten, gehört zu werden. Ob und wie das an höherer Stelle gehört wird, ist noch immer unklar. Weiterlesen


