Bauprojekt Messenbach

12. Juli 2021

Neuerdings hört man in der Messenbacherstraße lautstarken LKW-Lärm. Der Grund dafür ist der Bau von Wohnungen am Areal der aufgelassenen Moschee.

Bauprojekt Messenbach INVO.report

Ansicht der Baugrube Messenbach (Foto: INVO.report)

Die neu-bau Invest und Management GmbH mit Sitz in Gmunden erstellt 24 Wohnungen, die laut Firmenwebsite 2023 fertiggestellt werden sollen. Weitere 11 Wohnungen sollen 2024 folgen.

Das Entstehen von neuen Wohnanlagen im Ortskern verhindert weitere Zersiedelung außerhalb. Allerdings ergeben sich aus der Positionierung zwei Problembereiche:

Zum einen ist die Zufahrtssraße teilweise nur einspurig befahrbar.

Bauprijekt Messenbach INVO.report

Zufahrtsstraße Messenbach (Foto: INVO.report)

Da zu den bestehenden 20–30 Häusern mindestens 35 Wohnungen hinzukommen, sind Probleme für den Bewohner- und Anliegerverkehr zu erwarten. Auch Anlieferungen und Entsorgungsfahrten mittels LKW können künftig das Verkehrsaufkommen drastisch erhöhen und so zur Belastung der Anrainer führen.

Das zweite Problemfeld ergibt sich aus der 5-strahligen Kreuzung Messenbacher-, Burgstraße, Peintal und Teichweg, die für das zu erwartende erhöhte Verkehrsaufkommen nicht gerüstet ist. Speziell Fußgänger und Radfahrer sind entlang der Messenbacherstraße und an der Kreuzung gefährdet. Außerdem werden Hausausfahrten erschwert.

Interessant wäre auch

  • welche Konzepte es eventuell gibt, um in solchen Wohnsiedlungen die Gemeinschaft zu fördern;
  • inwieweit dieses Projekt mit dem Gemeinderatsbeschluss für „leistbares Wohnen“ in Einklang zu bringen ist;
  • ob eine ressourcenschonende und nachhaltige Bauweise vom Bauträger gefordert wurde.

3 Gedanken zu „Bauprojekt Messenbach

  1. Arm.In.Wolfff

    (Name ist der Redaktion bekannt.)
    Ich habe am letzten Wochenende in die beeindruckende Baugrube geblickt. Dass dort so ein Projekt umgesetzt wird, echt erstaunlich! Aber die Fragen zur dazugehörigen Infrastruktur bzw. Verkehrslösung sollten sich für den gelernten Vorchdorfer nicht stellen, denn vorausschauendes Planen geschieht hier nachweislich nicht wirklich – Beispiele dafür gibt es ja mehr als genug. Bin schon gespannt, wie sich die Unfallzahlen nach Fertigstellung der Wohnwelt Bergern entwickeln werden. Aber ihr habt doch schon einmal über die Unerreichbarkeit des zuständigen Gemeinderats berichtet, wenn ich mich richtig erinnere. Der wird halt gar keine Lust auf kritische Fragen haben, bei all dem Irrsinn, der da gerade so verkehrs- und parkplatztechnisch passiert – oder er muss sich mehr um ein Ein-Euro-Projekt kümmern.

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    1. Gröpl Jürgen

      Gedanken hin oder her, die direkten Anrainer an der Messenbacherstraße waren einstimmig dafü,r um die Belastung der Moschee los zu werden. Die Gemeinde war froh, die laufenden Beschwerden über die Moscheebesucher los zu haben. Somit wurden 2 betroffene Parteien befriedigt.

      Ohne an den nackten Zahlen von 30 Wohnungen x 3 Bewohner zu denken, 40 PKW´s + 5 Mopeds, die in Stoßzeiten unterwegs sein werden, usw… Kinderspielplatz statt Hundespielplatz usw… vorbei mit der Erholungsoase Messenbach. Verkehrslösung ist aus platztechnischen Gründen nicht möglich.

      Aber wie wurde uns mal bei einer Gemeindesitzung zum Thema Moschee gesagt: Die Vorchdorfer sind nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen, dafür sind die Politiker da.

      Jetzt ist schon mit Hundekotansammlung am Gehweg zum Bahnhof zu kämpfen, Geruchsbelästigung inkl. Baulärm ist aktuell geringer als gedacht!

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  2. Hans Georg Schloßgangl

    Ich sehe hier als weiteres Problemfeld, dass die Kitzmantelstraße zur Durchzugsstraße wird. Auch in dieser Straße gibt es erhebliche Engstellen und den Kindergarten.

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