„Bauen bedeutet immer noch Prestige“

Kommentar von Florian Sedmak
Vorchdorf, 5. April 2021

Ohne weitere Worte ein schön formuliertes Fundstück aus dem  Text „Acker versus Amazon“ von Gerlinde Pölsler über fortschreitenden Flächenverbrauch durch Gewerbegebiete & Co, der am 24. Februar 2021 in der Wochenzeitung Falter erschienen ist: „Arbeitsplätze zu schaffen steht ganz oben auf der To-do-Liste von Politikern. Die vielen Fotos von Bürgermeistern und Landesrätinnen beim Spatenstich zeigen: Bauen bedeutet immer noch Prestige. Und die Kommunalsteuer als eine der wenigen Steuern, die die Gemeinden direkt einheben können, verleitet die Ortschefs dazu, noch den ärgsten Platzfressern ihren Segen zu geben. Selbst wenn die Nachbargemeinden dann unter noch mehr Verkehr, Abwanderung und dem Aussterben der Ortskerne leiden.“

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